Die Lagerstadt auf den Rezatauen vor den Mauern der Festung wird 2018 noch größer als im Vorjahr.
Bislang bestätigt sind folgende Gruppen:

Jaekleins Spiesse

Der Namensgeber für unsere Gruppe ist der Böckinger Bauernführer Jakob Rohrbach, auch Jaeklein Rohrbach genannt. Nach Eroberung von Weinsberg und der Burg Weibertreu jagte er entgegen aller Gepflogenheiten über 40 gefangene Ritter und deren Kriegsknechte durch die Spiesse. Die Spiessträger Jaeklein Rohrbachs haben wir uns also als Namensgeber ausgesucht.

Der Abstand von fast 500 Jahren erlaubt uns eine differenzierte Sicht der damaligen Ereignisse. Es zeigt uns, welch eine revolutionäre Zeit die Jahre 1524/1525 waren. Wie die Ideale der Demokratie und Gleichheit bis in unsere heutige Zeit überlebt haben. Wie aber auch die damaligen Freiheitskämpfer trotz aller Ideale im Krieg Brutalität und Grausamkeit anwandten und auch erfuhren.

Der Bauernkrieg – nach unserer Meinung einer der spannendsten Momente der deutschen Geschichte, dessen Ideen heute noch lebendig sind. Es zeigt aber auch, wie brutal Fanatiker oder auch Machtpolitiker agieren, und wie die Menschen – oft gutgläubig – von ihren Führern ausgenutzt und verheizt werden.

Hieraus ergibt sich für uns der Anspruch, unser Vereinsleben tolerant und mit gegenseitigem Verständnis zu gestalten. Wir sind unpolitisch und lehnen jede Form von Extremismus ab.

http://www.jaekleins-spiesse.de

Communitas Gladii

Communitas Gladii (lat. für Gemeinschaft des Schwertes) ist die Schwert- und Showkampfgruppe der Herzogstadt Burghausen e.V., die das Leben der Landsknechte und Marketenderinnen um 1525 nachstellt. Die Gruppe wurde bereits 1996 gegründet und ist, wie viele weitere Gruppen der Herzogstadt, ein fester Bestandteil des Burgfestes, welches jedes Jahr im Juli in Burghausen für drei Tage seine Pforten öffnet. Die Gruppe zählt mittlerweile 40 Mitglieder, die für ihre Showkämpfe, eingeflochten in verschiedensten Theaterstücken, wöchentlich trainiert. Auf vielen weiteren historischen Festen in nah und fern, entführt Communitas Gladii das Publikum in die Welt der Renaissance und zeigt ein möglichst authentisches Lagerleben. Die Gruppe bietet dem Zuschauer erlebbare Geschichte und verschafft dem Besucher beim Ausprobieren ihrer Waffen und Ausrüstungen gerne Einblicke in eine längst vergangene Zeit. Vor allem aber haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, bei choreografierten Showkämpfen dem Zuschauer die Kampftechniken der Landsknechte näher zu bringen, das Publikum zu unterhalten und ins Staunen zu versetzen. Dabei kommen vom Katzbalger, dem „Standardschwert“ der Landsknechte, Bidenhänder, Stock und Dolch bis hin zur Bratpfanne so allerlei Dinge zum Einsatz. Besonders sind auch die raufenden „Weiber“ zu erwähnen, die mit spektakulären Wurfaktionen über die Bühne wirbeln und dabei nicht wenigen Betrachtern ein Raunen entlocken. Mit ihren Schießprügeln donnern die „Flintenweiber“ auf so manchem Reenactment-Event. Die Gruppe ist auch bei Nachstellungen von historischen Schlachten zu Beginn des 16. Jahrhunderts zu finden – angefangen bei den halbjährlich stattfindenden Drills des „Bund oberschwäbischer Landsknechte“ bis hin zur Schlachtendarstellung in Pavia (Mailand) sowie auf vielen weiteren Events in ganz Europa

http://www.communitas-gladii.de

 

 

Landsknechtstross 1504 Tettenwies

Ein großes Lager aus der Zeit des Landshuter Erbfolgekriegs. Zur Versorgung der Kriegsknechte befindet sich im Gefolge eine Schmiede, bei der man auch selbst mitmachen darf sowie ein Badezuber.

Banda Rossa

Darstellungsinhalt der BANDA ROSSA ist eine wehrhafte Reisegruppe des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die sich aus regional unterschiedlichen Einzeldarstellungen zusammensetzt, deren Zusammenhalt durch den gemeinsamen Weg definiert ist.
Jede unser einzelnen Darstellungen ist in sich stimmig und wurde nach bestem Wissen und Gewissen des je-weiligen Darstellers aufgebaut. Dazu gehört die Recherche nach historischen Quellen, Funden und Abbildun-gen, die als Vorlage für das Anfertigen unserer Kleidung und Ausrüstung gehören.
Jedoch haben wir uns bewusst gegen eine explizite Handwerkerdarstellung entschieden, da keines unserer Mitglieder über die persönlichen Fertigkeiten für eine adäquate Präsentation verfügt. Unsere Stärken liegen in der Recherche und dem großen Fundus an situationsangepasster Kleidung.
Lagerausstattung wie Keramik und Mobiliar sind nach deutschen und flämischen Funden und Rekon-struktionen gefertigt (z.B. Siegburger Ware nach zeit-genössischen ´Funden).

Kraichgauer Kampfsudler

Dieser Zusammenschluß kulinarisch ambitionierter Landsknechte gab sich in schwarzbierseliger Laune den Namen "Kampfsudler". Denn zum Überleben eines Soldaten, gehört nicht nur der Umgang mit Waffen, die sie zweifelsohne auch trefflich beherrschen, sondern eben auch das Kochen ("Sudeln") und Essen - und auch hier machen sie mit ambitionierten historischen Gerichten keine halben Sachen!
Mitglied im Bund oberschwäbischer Landsknechte, füllen die Kraichgauer Kampfsudler im ganzen süddeutschen Raum die Reihen der Aufgebote und sorgen in den Zelten der Nachbarlager für so manches Magenknurren.

www.kampfsudler.de

Fratres Armorum 1188

Die Anfänge der Burg Lichtenau werden von den Fratres Armorum 1188 verkörpert.

Die Gruppe aus Dinkelsbühl stellt ein hochmittelalterliches Heergefolge, auch Lanze genannt, aus der Zeit zwischen 1150 und 1200 dar.
Der Umgang mit Waffen ist ihnen wohlvertraut und auch in ihrem stauferzeitlichen Heerlager gibt es so einiges zu entdecken.

https://www.facebook.com/fratresarmorum1188/

 

 

Dieterich von Langheim

Die Gruppe um den Herren Dieterich von Langheim stellt spätmittelalterliche Bogenschützen dar und zeigt während des Marktes auch das Handwerk des Pfeilbaus. Ist das Tagwerk getan, ist Herr Dieterich zuweilen auch dem Minnesang zugetan.

https://www.facebook.com/dieterich.vonlangheim

 

 

Die Bürgerliche Küche

Darstellung eines spätmittelalterlichen Bürgerhaushalts mit dem Schwerpunkt bei den Tafelfreuden.

Die Speermächtigen

Verein zur Förderung und Pflege mittelalterlichen Brauchtums von Germaresheym.